Mathias Berg ist der Mann der 4 Karrieren: Sportler, Musiker, Jurist und Referent. Geboren ist er 1961 als „Contergan-Kind“, d.h. beide Arme sind bei ihm stark verkürzt und an jeder Hand hat er nur drei Finger.Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Vor den SchülerIinnen der WS1-Klassen hielt er einen eindrücklichen Vortrag über sein Leben mit Behinderung, wie er seinen Alltag lebt und mit seinen ganz eigenen Methoden und Hilfsmitteln umgeht. Er hat diese Einschränkung seit seiner Geburt, da seine Mutter während der Schwangerschaft das Schlafmittel „Contergan“ nahm. Durch diese Tablette wurde das Wachstum der Arme während der Schwangerschaft stark eingeschränkt. Damals waren in Deutschland viele Frauen und ihre Neugeborenen betroffen.
Doch trotz der körperlichen Einschränkungen hat er sich eine große Sportler- und Musikerkarriere erarbeitet. So reist er als gefragter Hornist durch alle Herrenländer und hält noch bis heute zwei Weltrekorde im Hochsprung und Weitsprung. Neben seinen zahlreichen sportlichen Erfolgen u.a. bei den Paralympics (er ist der erfolgreichste Behindertensportler der Welt!) arbeitet er zurzeit im Dezernat für Umwelt und Technik des Landes Baden- Württemberg. Als Schlusswort gab er den SchülerInnen mit auf den Weg, sich ihren Herausforderungen zu stellen und aktiv ihr Leben zu gestalten, getreu dem Motto: „Mach was draus!“
Nina, Damaris, Jessica, Nurcan, Liana, Sheila und Lea, WS1B

Wie nun schon seit 9 Jahren führt die Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim einen Austausch mit der im Großraum TelAviv ansässigen „Thelma Yellin High School“ durch. Dies ist ein in Israel einzigartiges Gymnasium mit ausgeprägt künstlerischem Profil, das einen großen Teil des künstlerischen Nachwuchses des Mittelmeerlandes in den Bereichen Jazz, Ballett, klassische Musik, Theater, Film und bildende Kunst auf das Studium vorbereitet.
Auch dieses Schuljahr flogen wieder 15 unserer Auszubildenden im Rahmen des ErasmusPlus Programms für 3 Wochen nach London.
http://www.noproblem2016.tumblr.com
Wir, die Klassen 2KI1W und 1KI1W (verkürzte Ausbildung zum Industrie-kaufmann/frau), fuhren am 2. Juni mit unseren Lehrerinnen Frau Neher und Frau Auweter nach Neckarsulm mit dem Ziel, die Fertigung von Audi zu besichtigen. Leider fiel diese buchstäblich ins Wasser. Am Wochenende vor unserem Ausflug wurde das Werk zum ersten Mal seit seinem Bestehen von Hochwasser heimgesucht. Die Fertigung stand unter Wasser, daher wurde nicht regulär produziert und wir wären im Weg gestanden. Erfreulicherweise erhielten wir anstelle der Besichtigung der Fertigung eine Führung durch das Audi-Forum und unser Begleiter Herr Schilling informierte uns mit seinem Vortrag über die Historie von Audi, von den ersten NSU-Nähmaschinen bis zum neuesten Audi A8. Durch seine Erzählungen und Erläuterungen haben wir viel Interessantes erfahren, von der Produktion über das Abholen eines Neuwagens bis hin zum Audi-Forum an sich. Die Freizeit nach der Führung nutzten wir um in einigen Vorführwagen Probe zu sitzen. So ein Q7 ist schon ein ziemlich komfortables Auto!


