Bald fertig mit dem BK – und dann?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse BKIB bei ihrem Besuch der Berufsorientierungsmesse Vocatium in Stuttgart. Ziel der Exkursion war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die vielfältigen Ausbildungs-, Studien- und Berufsmöglichkeiten zu ermöglichen und sie bei ihrer persönlichen Berufsorientierung zu unterstützen.

Bereits im Vorfeld erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung durch das Vocatium-Team. Anschließend bereiteten sie sich gezielt auf die Messe vor, indem sie Unternehmen auswählten und individuelle Gesprächstermine vereinbarten. In den persönlichen Gesprächen konnten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke gewinnen, Kontakte zu potenziellen Ausbildungsbetrieben knüpfen und wichtige Informationen für ihre berufliche Zukunft sammeln.

Auf der Messe präsentierten sich zahlreiche Unternehmen, Hochschulen und Institutionen mit abwechslungsreich gestalteten Informationsständen.

Der Besuch der Vocatium zeigte einmal mehr, wie wichtig Berufsorientierung ist: Sie hilft jungen Menschen dabei, eigene Interessen und Stärken zu entdecken, verschiedene berufliche Wege kennenzulernen und fundierte Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen. Vielleicht hat der ein oder die andere an diesem Tag bereits den Grundstein für den erfolgreichen Start ins Berufsleben gelegt.

Sechs Mal einen 2. Preis

Gut lachen hatten die SchülerInnen der kaufmännischen Berufsschulklasse 2KI1 (Ausbildungsgang „Industriekaufmann/-kauffrau“): Insgesamt sechs Mal haben sie einen 2. Preis beim 68. Schülerwettbewerb des Landtags gewonnen. Zwei jeweils im Team ausgearbeitete Projekte wurden ausgezeichnet. Zum einen der konsumkritische Poetry Slam mit dem Titel „Warenkorb voll, Seele leer“. Zum anderen eine Umfrage, die sich an junge Erwachsene richtete mit der Frage, wie junge Menschen auf morgen blicken – mit Zukunftsangst oder Zuversicht?
Darüber hinaus wurden drei SchülerInnen mit einer Urkunde des Landtags als Anerkennung für ihre Teilnahme am Wettbewerb belohnt.

Hinzuzufügen ist, dass alle 2. PreisträgerInnen neben ihrer Urkunde noch einen Gutschein im Wert von 35 EUR erhalten haben. Mit diesem können sie nun im Onlineshop „Mit Ecken und Kanten“ nachhaltige Produkte erstehen.
Bleibt zu hoffen, dass die Teilnahme an diesem Wettbewerb die SchülerInnen darin bestärkt hat, sich auch in Zukunft mit politischen Themen auseinanderzusetzen und sich mit ihren Ansichten und Meinungen aktiv in unsere demokratische Gesellschaft einzubringen.

Feierliche Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule

Am Donnerstag, 25.06.2026 fand in der Aula der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim unter Teck die Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule statt. Es konnten auch dieses Jahr wieder viele Preise und Belobigungen überreicht werden. Insgesamt haben 150 Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule an insgesamt 719 Prüfungen teilgenommen. In den verschiedenen Ausbildungsberufen wurden insgesamt 12 Belobigungen und 9 Preise vergeben. Zusätzlich nahmen 363 Schülerinnen und Schüler am Teil1 der Abschlussprüfung teil.

Besonders hervorzuheben ist auch das große soziale Engagement an der Kaufmännischen Berufsschule der JFS. Der Sonderpreis für Soziales Engagement verliehen durch den Förderverein der JFS konnte auch dieses Jahr wieder verdient an eine Schülerin sowie an einen Schüler des Berufes „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ verliehen werden.

Ganz herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen, die den Abschluss erfolgreich gemeistert haben!

Heißer Tag, coole Wände: Die Klasse WSIC gestaltet ihr Klassenzimmer neu

„Frozen“ stand auf dem Farbeimer, das Thermometer zeigte dennoch 38 Grad. Bei hochsommerlichen Temperaturen tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klasse WSIC ihre Schulbücher gegen Pinsel und Farbrollen, um ihr Klassenzimmer neu zu gestalten. Statt Eis essen hieß es an diesem Tag: Tische rücken, Flächen abkleben und Wände streichen.

Die Klasse hatte sich vor Wochen schon für die Farbtöne „Maui“ und „Frozen“ entschieden, die bei der großen Hitze kaum passender hätten sein können. Insbesondere der Name „Frozen“ klang an diesem heißen Tag wie ein kleines Versprechen auf eine ersehnte Abkühlung. Nach mehreren Stunden Arbeit, guter Laune und Einsatz präsentierte sich das Klassenzimmer schließlich in einem völlig neuen Look.

„Beweist durch die Tat, dass Ihr anders denkt!“ – Die BKI-Klassen in Ulm

Am 19. Juni 2026 begaben sich die Berufskolleg-I-Klassen der JFS in Ulm auf Spurensuche zur Zeit des Nationalsozialismus. Den Auftakt bildete die Dauerausstellung „wir wollten das andere“ in der DenkStätte Weiße Rose. Dr. phil. Andreas Lörcher führte die Schülerinnen und Schüler durch die Lebenswege Ulmer Jugendlicher, die sich dem Regime widersetzten – unter ihnen die aus Ulm stammenden Geschwister Hans und Sophie Scholl. Dass diese mutigen jungen Menschen kaum älter waren als sie selbst, machte viele nachdenklich.

Der Hitze zum Trotz erklommen einige in der Mittagspause noch das Ulmer Münster, bevor es weiterging zur KZ-Gedenkstätte Fort Oberer Kuhberg. Herr König führte durch das frühe Konzentrationslager des Landes Württemberg, in dem von 1933 bis 1935 über 600 Regimegegner inhaftiert waren. Ziel des frühen Lagers war es, politische und weltanschauliche Gegner durch Terror zu brechen und die Bevölkerung einzuschüchtern. So standen die Schülerinnen und Schüler in den feuchten, unterirdischen Häftlingsunterkünften und vor den Sonderhaftzellen – Räume, die ohne viele Worte für sich sprachen.

Ein eindrücklicher Tag, der zeigte, dass unsere Geschichte mehr ist als ein Kapitel im Schulbuch. Unser Dank gilt Frau Lein, Dr. Lörcher und Herrn König für die berührenden Führungen.

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Automatisierung in Perfektion – wie wird bei Audi ein Auto produziert?

Neckarsulm, Juni 2026 – Der BWL-Kurs der WGJ1a machte sich von Kirchheim aus auf den Weg nach Neckarsulm, um einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Audi-Werks zu werfen. Die Gruppe wurde von einem Audi-Mitarbeiter begleitet und erhielt eine ausführliche Führung durch das Werk. Mit dem Bus ging es über das Werksgelände zur Besichtigung unterschiedlicher Produktionsstationen, wo die neuesten Modelle des A5, A6, A8 und des e-trons GT von Audi hergestellt werden.

Die TeilnehmerInnen konnten hautnah erleben, wie die Autos vom ersten Schritt der Produktion bis zur Endmontage entstehen. Ebenfalls durften die Schüler an einer sogenannten „Hochzeit“ eines Autos teilnehmen, bei welcher das Fahrwerk, dazu gehören das Getriebe und der Motor, in die Karosserie eingesetzt wurde. Neben der Führung durch das Werk konnten die SchülerInnen im Besucherzentrum auch mehr über die Technologie und das Design der Fahrzeuge erfahren.

Insgesamt war die Besichtigung der Produktionsstätte eines der größten Autobauers Deutschlands eine aufschlussreiche Erfahrung. Es hat erstaunt, wie Konzepte, die unsere SchülerInnen im Unterricht theoretisch behandeln, in die Realität umgesetzt werden und wie komplex und durchdacht der Gesamtproduktionsprozess ist.