Feierliche Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule

Am Donnerstag, 25.06.2026 fand in der Aula der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim unter Teck die Abschlussfeier der Kaufmännischen Berufsschule statt. Es konnten auch dieses Jahr wieder viele Preise und Belobigungen überreicht werden. Insgesamt haben 150 Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule an insgesamt 719 Prüfungen teilgenommen. In den verschiedenen Ausbildungsberufen wurden insgesamt 12 Belobigungen und 9 Preise vergeben. Zusätzlich nahmen 363 Schülerinnen und Schüler am Teil1 der Abschlussprüfung teil.

Besonders hervorzuheben ist auch das große soziale Engagement an der Kaufmännischen Berufsschule der JFS. Der Sonderpreis für Soziales Engagement verliehen durch den Förderverein der JFS konnte auch dieses Jahr wieder verdient an eine Schülerin sowie an einen Schüler des Berufes „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ verliehen werden.

Ganz herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen, die den Abschluss erfolgreich gemeistert haben!

Heißer Tag, coole Wände: Die Klasse WSIC gestaltet ihr Klassenzimmer neu

„Frozen“ stand auf dem Farbeimer, das Thermometer zeigte dennoch 38 Grad. Bei hochsommerlichen Temperaturen tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klasse WSIC ihre Schulbücher gegen Pinsel und Farbrollen, um ihr Klassenzimmer neu zu gestalten. Statt Eis essen hieß es an diesem Tag: Tische rücken, Flächen abkleben und Wände streichen.

Die Klasse hatte sich vor Wochen schon für die Farbtöne „Maui“ und „Frozen“ entschieden, die bei der großen Hitze kaum passender hätten sein können. Insbesondere der Name „Frozen“ klang an diesem heißen Tag wie ein kleines Versprechen auf eine ersehnte Abkühlung. Nach mehreren Stunden Arbeit, guter Laune und Einsatz präsentierte sich das Klassenzimmer schließlich in einem völlig neuen Look.

„Beweist durch die Tat, dass Ihr anders denkt!“ – Die BKI-Klassen in Ulm

Am 19. Juni 2026 begaben sich die Berufskolleg-I-Klassen der JFS in Ulm auf Spurensuche zur Zeit des Nationalsozialismus. Den Auftakt bildete die Dauerausstellung „wir wollten das andere“ in der DenkStätte Weiße Rose. Dr. phil. Andreas Lörcher führte die Schülerinnen und Schüler durch die Lebenswege Ulmer Jugendlicher, die sich dem Regime widersetzten – unter ihnen die aus Ulm stammenden Geschwister Hans und Sophie Scholl. Dass diese mutigen jungen Menschen kaum älter waren als sie selbst, machte viele nachdenklich.

Der Hitze zum Trotz erklommen einige in der Mittagspause noch das Ulmer Münster, bevor es weiterging zur KZ-Gedenkstätte Fort Oberer Kuhberg. Herr König führte durch das frühe Konzentrationslager des Landes Württemberg, in dem von 1933 bis 1935 über 600 Regimegegner inhaftiert waren. Ziel des frühen Lagers war es, politische und weltanschauliche Gegner durch Terror zu brechen und die Bevölkerung einzuschüchtern. So standen die Schülerinnen und Schüler in den feuchten, unterirdischen Häftlingsunterkünften und vor den Sonderhaftzellen – Räume, die ohne viele Worte für sich sprachen.

Ein eindrücklicher Tag, der zeigte, dass unsere Geschichte mehr ist als ein Kapitel im Schulbuch. Unser Dank gilt Frau Lein, Dr. Lörcher und Herrn König für die berührenden Führungen.

„Beweist durch die Tat, dass Ihr anders denkt!“ – Die BKI-Klassen in Ulm weiterlesen

Automatisierung in Perfektion – wie wird bei Audi ein Auto produziert?

Neckarsulm, Juni 2026 – Der BWL-Kurs der WGJ1a machte sich von Kirchheim aus auf den Weg nach Neckarsulm, um einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Audi-Werks zu werfen. Die Gruppe wurde von einem Audi-Mitarbeiter begleitet und erhielt eine ausführliche Führung durch das Werk. Mit dem Bus ging es über das Werksgelände zur Besichtigung unterschiedlicher Produktionsstationen, wo die neuesten Modelle des A5, A6, A8 und des e-trons GT von Audi hergestellt werden.

Die TeilnehmerInnen konnten hautnah erleben, wie die Autos vom ersten Schritt der Produktion bis zur Endmontage entstehen. Ebenfalls durften die Schüler an einer sogenannten „Hochzeit“ eines Autos teilnehmen, bei welcher das Fahrwerk, dazu gehören das Getriebe und der Motor, in die Karosserie eingesetzt wurde. Neben der Führung durch das Werk konnten die SchülerInnen im Besucherzentrum auch mehr über die Technologie und das Design der Fahrzeuge erfahren.

Insgesamt war die Besichtigung der Produktionsstätte eines der größten Autobauers Deutschlands eine aufschlussreiche Erfahrung. Es hat erstaunt, wie Konzepte, die unsere SchülerInnen im Unterricht theoretisch behandeln, in die Realität umgesetzt werden und wie komplex und durchdacht der Gesamtproduktionsprozess ist.

Erasmus+ verbindet – Die JFS empfängt ihre Gäste aus Österreich

Nachdem 14 Schülerinnen und Schüler aus der 2-jährigen Berufsfachschule im März 2026 im österreichischen Judenburg zu Gast sein durften, folgte im Mai nun der Gegenbesuch in Kirchheim unter Teck an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf Schule. Alle Beteiligten fieberten dem Treffen entgegen und das Wiedersehen in Deutschland war sehr herzlich.

Während der beiden Vormittage, die an der Schule verbracht wurden, ging es in den Arbeitsphasen für die Schülerinnen und Schüler in erster Linie darum, erneut zu erkennen, wie die Europäische Union den Alltag der Menschen beeinflusst und auch darum, welche Chancen vor allem jungen Europäerinnen und Europäern durch ein gemeinsames Europa geboten wird.

Außerhalb der Schule durften die Gäste aus Österreich die Vielfältigkeit unserer Region erleben. Am Dienstagmittag folgte der Führung im Landtag eine Einkaufstour durch Stuttgart und der Besuch des Fernsehturms. Am Folgetag gab es einen kleinen Spaziergang durch das mittelalterliche Kirchheim bevor das Mercedes-Benz Museum und das Stadion des VfB Stuttgarts besichtigt wurden. Das europäische Austauschprogramm Erasmus+ hatte einmal mehr für unvergessliche und spannende Tage gesorgt, die sowohl den deutschen als auch den österreichischen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben werden.

Next Stop: Dublin! Learning by doing with Erasmus+

Neun Auszubildende der JFS erleben gerade dank des Erasmus+ Programms der EU drei spannende Wochen in Dublin. Die erste Woche stand im Zeichen der sprachlichen Vorbereitung und kulturellen Erkundungen. In den folgenden zwei Wochen arbeiten sie in verschiedenen Betrieben, darunter eine Personalvermittlungsagentur, Wirtschaftsberater, eine Interior Design Firma, das Irish Whiskey Museum oder auch ein Piercing-Studio. Untergebracht bei Gastfamilien tauchen die Auszubildenden in den irischen Alltag ein und verbessern ihre Sprachkenntnisse. Diese Erfahrung verbindet Lernen mit gelebter europäischer Idee. Unsere Auszubildenden knüpfen Kontakte über Grenzen hinweg, gewinnen neue Perspektiven und erleben, wie Vielfalt den Alltag bereichert. So wächst nicht nur ihre fachliche und sprachliche Sicherheit, auch der Zusammenhalt in Europa wird gestärkt.

Politische Bildungsfahrt nach Berlin – Schülerinnen der JFS erleben Demokratie vor Ort

Vierzehn Schülerinnen der Eingangsklassen bzw. der Jahrgangsstufe 1 der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule nahmen vom 5. bis 8. Mai 2026 an einer politischen Informationsfahrt nach Berlin teil. Die Fahrt erfolgte auf Anregung von MdB Matthias Gastel (B90/Die Grünen) und bot intensive Einblicke in Geschichte, Kultur und parlamentarische Arbeit.

Am Anreisetag bezog die Gruppe ihr Hotel in Berlin-Mitte und startete mit einem gemeinsamen Abendessen. Der Mittwoch stand im Zeichen historisch-politischer Bildung: Eine Führung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie ein Informationsgespräch mit Rundgang in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi) vermittelten eindrückliche Perspektiven auf Diktatur, Widerstand und politische Verfolgung. Ein anschließender Stadtrundgang rundete den Tag ab.

Am Donnerstag erlebten die Schülerinnen Demokratie live. Nach dem Sicherheitscheck verfolgte die Gruppe eine Plenarsitzung im Deutschen Bundestag im Reichstagsgebäude, diskutierte im Anschluss mit einem Mitglied des Bundestages und hatte einen Fototermin auf der Besucherebene. Am Nachmittag vertiefte eine Führung im Jüdischen Museum die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Gegenwart.

Zum Abschluss besuchte die Gruppe am Freitag die Neue Nationalgalerie, bevor es am Mittag mit der Deutschen Bahn zurückging. Die Fahrt zeigte eindrucksvoll, wie lebendig politische Bildung sein kann zwischen historischem Lernen, aktuellen Debatten im Parlament und dem Erleben der Hauptstadt als Ort demokratischer Kultur.