Abschlussfeier der KBS

kbs_verabschiedung2Am 30. Juni 2016 fand in der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim unter Teck die Abschlussfeier der kaufmännischen Berufsschule statt. Insgesamt nahmen 140 Auszubildende aus den Berufen Automobil-, Büro-, Industrie- und Speditionskaufleute, Einzelhändler und Verkäufer teil und 135 Auszubildende konnten am Ende mit dem bestandenen Abschlusszeugnis nach Hause gehen.

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Auf zu neuen Ufern!

GruppenbildWie jedes Jahr präsentierte der Seminarkurs, der durch die Lehrkräfte Dieter Nietmann und Elke Claß betreut wurde, seine Ergebnisse in der der Aula vor den SchülerInnen der vier Eingangsklassen.

Das Leitthema „Neuland“ ließ den SeminarkursteilnehmerInnen viel Spielraum um ihr ganz eigenes Thema zu finden und zu vertiefen. So beschäftigten sich die ZwölftklässlerInnen unter einen Problemstellung mit den Themen Biosphärengebiet, Einwanderer, PEGIDA, Magersucht, E-Books, Vegetarismus, Erlebnispädagogik, Behinderten und schwul-lesbischen Partnerschaften. In Form von z.B. Interviews und einem Quiz wurden die in den einzelnen Seminararbeiten ausgearbeiteten Ergebnisse dem Publikum anschaulich präsentiert.

gastEin Highlight war der Auftritt der „Schwulenmama“ Laura  Halding-Hoppenheit, der mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Stuttgarter Kommunalpolitikerin, Inhaberin des „Kings Club“ und des früheren „Laura Club“ sowie Ikone der Lesben- und Schwulenbewegung. Sie gewährte einen äußerst spannenden Einblick in ihre Arbeit als Stadtratsmitglied und Klubbesitzerin. Ihr „Kampf für Gleichheit“ v.a. mit Blick auf die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben sei noch lange nicht zu Ende, auch wenn die Gesellschaft schon wesentlich toleranter und offener geworden sei. Sie appellierte an die Zuhörer, dass es in der heutigen Zeiten unter dem Rechtsruck in der Politik besonders wichtig sei, sich politisch zu engagieren und klar Stellung zu beziehen, um der eigenen Meinung eine Stimme zu geben.

 

„Leben ist, was wir draus machen!“ – Mathias Berg zu Besuch an der JFS

Bild 1Mathias Berg ist der Mann der 4 Karrieren: Sportler, Musiker, Jurist und Referent. Geboren ist er 1961 als „Contergan-Kind“, d.h. beide Arme sind bei ihm stark verkürzt und an jeder Hand hat er nur drei Finger.Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Vor den SchülerIinnen der WS1-Klassen hielt er einen eindrücklichen Vortrag über sein Leben mit Behinderung, wie er seinen Alltag lebt und mit seinen ganz eigenen Methoden und Hilfsmitteln umgeht. Er hat diese Einschränkung seit seiner Geburt, da seine Mutter während der Schwangerschaft das Schlafmittel „Contergan“ nahm. Durch diese Tablette wurde das Wachstum der Arme während der Schwangerschaft stark eingeschränkt. Damals waren in Deutschland viele Frauen und ihre Neugeborenen betroffen.

Bild 2Doch trotz der körperlichen Einschränkungen hat er sich eine große Sportler- und Musikerkarriere erarbeitet. So reist er als gefragter Hornist durch alle Herrenländer und hält noch bis heute zwei Weltrekorde im Hochsprung und Weitsprung. Neben seinen zahlreichen sportlichen Erfolgen u.a. bei den Paralympics (er ist der erfolgreichste Behindertensportler der Welt!) arbeitet er zurzeit im Dezernat für Umwelt und Technik des Landes Baden- Württemberg. Als Schlusswort gab er den SchülerInnen mit auf den Weg, sich ihren Herausforderungen zu stellen und aktiv ihr Leben zu gestalten, getreu dem Motto: „Mach was draus!“

Nina, Damaris, Jessica, Nurcan, Liana, Sheila und Lea, WS1B

Israelische Austauschschüler kommen an die JFS

56a9ece4772615b303a988976441fceaWie nun schon seit 9 Jahren führt die Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim einen Austausch mit der im Großraum TelAviv ansässigen „Thelma Yellin High School“ durch. Dies ist ein in Israel einzigartiges Gymnasium mit ausgeprägt künstlerischem Profil, das einen großen Teil des künstlerischen Nachwuchses des Mittelmeerlandes in den Bereichen Jazz, Ballett, klassische Musik, Theater, Film und bildende Kunst auf das Studium vorbereitet.

Unsere Schule pflegt eine intensive Partnerschaft mit der Jazz-Sektion der „Thelma Yellin“. Aus ihr gingen international gefeierte Künstler wie die Klarinettistin Sharon Kam, der Cellist Zvi Pressler oder der Saxophonist Eli d’Jibry hervor. Jazz-Ensembles der Thelma Yellin nehmen regelmäßig an renommierten Jazz-Festivals teil, z.B. am Dixieland-Festival in Dresden. Musiker wie Lee Kunitz, James Moody, Max Roach, Benny Golson, Randy Brecker und Slide Hampton geben Meisterkurse an der Thelma Yellin.

Während des Austausches, der vom 01.07. bis zum 07.07. dauert, werden tagsüber verschiedene Besichtigungen in der Region durchgeführt. U.a. nimmt die Gruppe an der Stolpersteinputzaktion der Stadt Stuttgart am Samstag, 02.07.2016 teil. Abends geben die israelischen Schüler mehrere Konzerte, unter anderem am Sonntag, 03. Juli im Club Bastion um 20:00 Uhr. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns natürlich freuen. Israelische Austauschschüler kommen an die JFS weiterlesen→

London calling!

erasmus_londonAuch dieses Schuljahr flogen wieder 15 unserer Auszubildenden im Rahmen des ErasmusPlus Programms für 3 Wochen nach London.
Die erste Woche war geprägt von den vielen neuen Eindrücken, den Menschen und das Leben in einer multikulturellen Großstadt wie London und einem Sprachkurs am ADC College. In der zweiten und dritten Woche absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Praktikum in einem Betrieb in London. Die Betriebe waren in ganz London verstreut, direkt am London Eye, im hippen und modernen Stadtteil Chelsea oder auch in Greater London. Ihre Erlebnisse in London haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Blogs festgehalten:

adc_londonoxford_circushttp://www.noproblem2016.tumblr.com

http://theateamgoeslondon.tumblr.com

Weitere Infos zum Praktikum in London unter: https://www.jfs.de/?page_id=261

Industrieklassen besuchen Audi

AudiWir, die Klassen 2KI1W und 1KI1W (verkürzte Ausbildung zum Industrie-kaufmann/frau), fuhren am 2. Juni mit unseren Lehrerinnen Frau Neher und Frau Auweter nach Neckarsulm mit dem Ziel, die Fertigung von Audi zu besichtigen. Leider fiel diese buchstäblich ins Wasser. Am Wochenende vor unserem Ausflug wurde das Werk zum ersten Mal seit seinem Bestehen von Hochwasser heimgesucht. Die Fertigung stand unter Wasser, daher wurde nicht regulär produziert und wir wären im Weg gestanden. Erfreulicherweise erhielten wir anstelle der Besichtigung der Fertigung eine Führung durch das Audi-Forum und unser Begleiter Herr Schilling informierte uns mit seinem Vortrag über die Historie von Audi, von den ersten NSU-Nähmaschinen bis zum neuesten Audi A8. Durch seine Erzählungen und Erläuterungen haben wir viel Interessantes erfahren, von der Produktion über das Abholen eines Neuwagens bis hin zum Audi-Forum an sich. Die Freizeit nach der Führung nutzten wir um in einigen Vorführwagen Probe zu sitzen. So ein Q7 ist schon ein ziemlich komfortables Auto!