Im Oktober führten wir, die Klasse BKIB, eine Betriebsbesichtigung bei Intersport Räpple durch, der Patenfirma unserer Übungsfirma.
Herr Novotny zeigte die Verkaufsräume, die Verwaltung und das Lager. Dabei erklärte er, warum manche Regale als „Eyecatcher“ in der Mitte des Raumes stehen und wie die Ware nach dem „Arena-Prinzip“ angeordnet wird. Da der gesamte Warenstrom der 5 Filialen von Sport Räpple in Kirchheim bearbeitet wird, konnten wir erleben, wie verschiedene Artikel eingelesen, etikettiert und in die entsprechende Filiale gebracht werden.
Alle unsere Fragen zur Partnerfirma, die wir im Rahmen unseres Projektes hatten, wurden ausführlich beantwortet. Danke für die tolle Betriebsbesichtigung!

Am 27.10. fand das jährliche Treffen zwischen den Vertretern der Unternehmern, deren Azubis unsere Schule besuchen, und der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule statt, welche sich an diesem Tag ausführlich vorstellte.
Lappeenranta Finnland – so hieß das Ziel, zu welchem uns unser Erasmus-Projekt vom 02.10.2016 bis zum 09.10.2016 in diesem Schuljahr geführt hat. Auf dem Hinweg hatten wir einen Tag in Helsinki Zeit, um uns dort die Stadt anzusehen, bevor es dann richtig losging.
Seit diesem Schuljahr findet unter der Leitung von Frau Brendel und Herrn Bachelier in den Klassen des Berufskollegs 1 ein Austausch mit einer Schule in Amstelveen in den Niederlanden statt.
Am nächsten Morgen besichtigten wir die Blumenbörse Flora Holland und durften selbst eine Blumenauktion simulieren. Anschließend besuchten wir mit unseren Austauschpartnern den holländischen Deutschunterricht. Am Nachmittag waren wir auf dem Bauernhof Clara Maria, wo wir selbst einen Clog herstellen durften und die Käserei besichtigten. Am Donnerstag und Freitag erkundeten wir Amsterdam, indem wir eine Grachtenfahrt machten, das Reichsmuseum besuchten und an einer Führung durch die Amsterdamer Börse teilnahmen. Das Abschied-Nehmen fiel uns nicht leicht, denn die fünf Tage in Amstelveen waren sehr schön und wir freuen uns, wenn unsere Austauschpartner im Juli zu uns kommen.
Das Schuljahr war noch keine Woche alt, da fand auch schon der erste Schüleraustausch an der JFS statt. Zusammen mit Frau Fuchs und Herrn Barth stattete die Gruppe der deutschen SchülerInnen ihren israelischen Partnern, die letztes Schuljahr in Kirchheim gastierten, einen Gegenbesuch ab. Dabei lernten sie die Thelma Yellin School kennen. Diese ist keine normale, allgemeinbildende Schule, sondern eine in Israel einzigartige Kunstschule. Die Schüler dort werden zuerst einmal ganz normal in den üblichen Schulfächern wie Mathe, Englisch, Hebräisch unterrichtet. Zusätzlich wird aber an zweieinhalb Tagen in der Woche das jeweilige Kunstfach unterrichtet. Die Schüler können am Anfang zwischen klassischer Musik, Jazzmusik, Tanz, Ballett, Film und bildender Kunst wählen. Die Schule ist dementsprechend ausgestattet und hat einen Kinosaal, ein Tonstudio, Ballettsäle, Kunstwerkstätten und spezielle Räume, die für Proben und Auftritte ausgestattet sind. Außerdem gibt es in jedem Klassenzimmer ein Klavier.
„Ich wusste gar nicht, dass es so viele AGs an unserer Schule gibt“ sagte ein Schüler bei der Vorstellung der außerunterrichtlichen Arbeitsgemeinschaften durch die Schulleiterin Frau Hauke-Kubel und mehrere Schülerinnen und Schüler. Hervorgehoben wurde die Bedeutung der Arbeitsgemeinschaften für die persönliche Entwicklung, den Ausgleich zu den schulischen Fächern und den Vorteil bei den Bewerbungen.