Die GJ1A des Wirtschaftsgymnasiums auf Studienfahrt in Venedig

Nach der nächtlichen Zuganreise erleben die Schülerinnen und Schüler der GJ1A erlebnis- und erkenntnisreiche Tage im traumhaften Venedig, das nicht nur als architektonisches Weltwunder, sondern auch als Wiege der modernen Buchhaltung gilt: zur Steuerung des Handels- und Produktionsimperiums erfand der venezianische Franziskanermönch Luca Pacioli (ein Freund Leonardo da Vincis) die doppelte Buchführung. Die Lagunenstadt war das Silicon Valley des Rechnungswesens. Die Klasse erfährt auch, dass Venedig  bereits im 16. Jahrhundert, lange vor der Fließbandarbeit in der Industrialisierungszeit oder moderner Automobilherstellung, die Produktion etwa von Kriegsschiffen durch Standardisierung und modulare Bauweise revolutionierte. Das Arsenal, die staatliche Schiffswerft, gilt als der erste Industriebetrieb der Weltgeschichte! Neben den wirtschaftlichen Themen sind die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Schönheit der Gebäude, Kanäle und Brücken. Die Brücke von der reinen Betriebswirtschaft zur Innovationsökonomie schlägt der Besuch im Leonardo da Vinci Interactive Museum im Stadtteil San Polo. Hier kann man beim eigenständigen Zusammenbau einer selbsttragenden Brücke in der Gruppe lernen, wie man mit minimalem Materialeinsatz maximale Stabilität und Effizienz erreicht. Da Vinci, allen als Universalgelehrter bekannt, war auch Universalunternehmer und kann als frühes Beispiel für B2B-Marketing und Pitching angesehen werden! Neben ihrer Wissensgier lässt unsere Gruppe selbstverständlich „La Dolce Vita“ in Venedig nicht zu kurz kommen. Arrivederci, Ihr daheimgebliebenen!